Zukunftsideen
Ostprignitz-Ruppin
Informieren, vernetzen, realisieren

Willkommen in einer Region voller Ideen!

Was haben ein Gesangsverein, ein Laufverein, ein Biohof oder Solaranlagenbauer, eine Rockband, ein Hotel oder Kanuverleih gemeinsam?

Sie prägen das Leben in unserem Landkreis - und sie sind sehr gefragt, wenn es um die Suche nach Ideen für die gemeinsame Zukunft geht!

Diese Webseite soll allen, die hier bei uns etwas bewegen wollen, ein Forum geben. Ein Forum für die Selbstdarstellung, für den Blick über den eigenen Tellerrand - und die Kontaktaufnahme zu anderen, die als Partner für etwas Gemeinsames in Frage kämen. Anlass dieser Webseite ist der Wettbewerb "LandZukunft", über den Sie auf der nächsten Seite etwas erfahren können. Doch auch für andere Förderprogramme oder die direkte Kontaktaufnahme mit anderen Akteuren im Landkreis soll hier Raum sein. Am Besten wagen Sie gleich den Einstieg und lesen unter "Einleitung", wie Sie Sich hier am wirkungsvollsten darstellen können!

Inzwischen ist der Prozess zur Erarbeitung des Wettbewerbsbeitrags weiter vorangeschritten. Unter den Downloads können Sie erfahren wie der aktuelle Bearbeitungsstand ist und wie es weitergeht. Dort finden Sie die Auswertung des Workshops und die Ergebnisse der Arbeitsgruppen.

Modellvorhaben LandZukunft

Der Landkreis Ostprignitz gehört zu 17 Modellregionen die am Wettbewerb zum Modellvorhaben LandZukunft des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) teilnehmen.

Das Modellvorhaben gliedert sich in zwei Phasen: die sechsmonatige Start- und Qualifizierungsphase und die fast dreijährige Förderphase.

Zielsetzung des Modellprojektes ist:

Neue Produkte, Techniken und Dienstleistungen sowie effizientere Prozessabläufe und Organisationsformen zu ermitteln und zu fördern.

Gesucht sind Partner in und außerhalb der Region: insbesondere sollen Menschen mit Unternehmergeist mobilisiert werden.

Es soll ein Netzwerk (Netzwerk der Veränderung) der regionalen Akteure aufgebaut werden.

Als Unterziele werden genannt:

  • Erprobung und Aufzeigen neuer Wege der Beteiligung
  • Aktivierung ehrenamtlichen Engagements
  • Förderung von Produkt-, Prozess- und organisatorischen Innovationen
  • Wissensaustausch
  • Sicherung und Qualifizierung von Fach- und Führungskräften
  • Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Förderung der langfristigen Leistungsfähigkeit und Gesundheit insbesondere älterer Arbeitskräfte
  • Innovative Angebotsformen bei sinkenden Ressourcen (z.B. Ärzte, Lehrer, Pflegepersonal etc.)

Vorgabe ist zudem, dass wir uns „thematisch fokussieren“ und von diesem „inhaltlichen Kernpunkt“ die zur Umsetzung notwendigen Aspekte integriert. Es werden keine neuen regionalen Entwicklungskonzepte erwartet!

LandZukunft ist die Vorbereitungsphase auf die nächste Förderperiode. Neues soll ausprobiert werden. LandZukunft ist neben ILE und LEADER eine zusätzliche Möglichkeit Projektmittel für den Landkreis einzuwerben. Die Konzeptphase wird zu 100% vom Bund gefördert.

Projektauswahl

Die Auswahl der zu fördernden Projekte in der Region erfolgt durch ein Entscheidungsgremium der regionalen Partnerschaft. Dabei sollen 5 Zukunftsprojekte entwickelt werden.

Dreiseitiger Vertrag

Am Ende der Auswahl der Zukunftsprojekte entsteht ein dreiseitiger Vertrag zwischen dem BMELF, der Modellregion (Landkreis oder Verein) und dem Bundesland, der u.a. das Leitbild und Strategie, den thematischen Schwerpunkt und die dazugehörigen Ziele sowie Ergebnisse enthält und die gemeinsamen Regelungen der Abwicklung und die konkreten Projektvorschläge darlegt.

Anforderungen an das Projekt sind: gut durchdacht und nachhaltig wirkend. Die Projektevorschläge müssen am Ende Angaben zu Name, Ziel, Kurzbeschreibung, Beitrag zu operativen Zielen, Projektträger und –beteiligte, Finanzvolumen und Zeitplan enthalten. Wichtig ist auch eine implementierte Zielerreichungskontrolle. Die Projekte sollen im Zeitraum 2012 – 2014 umgesetzt werden.

Was kann gefördert werden:

Die dreiseitigen Verträge stellen einen neuen Weg der Förderung dar. Gemeinsamkeit ist ein wichtiges Stichwort. Die bewilligten Fördergelder werden in ein Regionalbudget fließen.

Es sollen auch neue Förderinstrumente erprobt werden, z.B. Mikro-Finanzierungskredite oder Regionalfonds.

Die gesamte Breite der öffentlichen Förderprogramme ( z.B. GAK, GRW, Städtebauförderung, Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum ELER, EFRE, ESF) stehen zur Verfügung.

Die Mittel des Modellvorhabens sind nachrangig zu anderen Förderprogrammen einzusetzen.

Die Höhe und Art des regionalen Eigenanteils sind Gegenstand der Verhandlungen des dreiseitigen Vertrages.

Die finanzielle Abwicklung des Regionalbudgets erfolgt durch einen Abwicklungspartner, der eine öffentlich-rechtliche Stelle mit Erfahrungen im Bereich der Abwicklung der Förderung sein muss.

Förderinhalte

15-20% des Regionalbudgets ist für die regionale Entwicklungsagentur vorgesehen.

Die Personalkosten dürfen nicht vollständig aus LandZukunft Mitteln bestehen.

Machbarkeitsstudien sind finanzierbar, allerdings droht Rückzahlung, wenn Projekt trotz Machbarkeit nicht umgesetzt wird.

Fördergegenstände

A. Aufwendungen für die Entwicklungsagentur

B. Projekte

  • Investitionen für die Erhaltung von Gebäuden, Bauwerken und Anlagen mit sozialen Nutzungen inkl. Bildungsinfrastruktur
  • Vernetzung von KMU mit Beratungsdiensten, Forschungseinrichtungen etc.
  • Ausbau alternativer, dezentraler und mobiler Versorgungssysteme
  • Betrieblich und überbetriebliche Investitionen zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen
  • Qualifizierte strategische Unternehmensgründung
  • Erschließung neuer Produktlinien
  • Entwicklung neuer Dienstleistungen
  • Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
  • Investitionen für gemeinschaftliche Marketingprojekte
  • Umnutzung vorh. Bausubstanz insb. Für die Ansiedlung von Handwerk und Dienstleistungen bzw. KMU

C. Informations-, Bildungs-, Ausbildungs-, Schulungs- und Beratungsdienstleistungen insbesondere

  • Studien, Konzepte, Planungen, Machbarkeitsstudien, Ökoaudit, Zertifizierung, Evaluierung
  • Organisation von Regionalmessen, Präsentationen auf Messen
  • Entwicklungsberatung
  • Qualifizierung und Weiterbildung
  • Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch